Die GBM Labor GmbH bestimmt die Proctordichte nach genormten Verfahren, um die optimale Verdichtung von Böden zuverlässig zu bewerten. Die Ergebnisse sind eine zentrale Entscheidungsgrundlage für Erd-, Straßen- und Tiefbauprojekte sowie für die Qualitätssicherung im Bauwesen.
Der Scherversuch dient der Bestimmung des Scherwiderstands eines Bodens, also seiner Fähigkeit, Schubspannungen aufzunehmen, ohne zu versagen.
Dabei wird eine Bodenprobe unter kontrollierten Bedingungen belastet, bis es zum Scherbruch kommt.
Ermittelt werden insbesondere:
Kohäsion (c)
Innerer Reibungswinkel (φ)
Scherfestigkeit unter definierter Normalspannung
Diese Kennwerte sind unverzichtbar für:
die Bewertung der Standsicherheit
die Bemessung von Gründungen
Böschungs- und Dammberechnungen
Erd- und Tiefbauprojekte
Der Scherversuch ergänzt andere bodenmechanische Laborversuche wie die Proctordichte oder die Korngrößenverteilung und ermöglicht eine realistische Einschätzung des Bodenverhaltens.
Mehr zu unseren bodenmechanischen Laborversuchen:
https://gbm-labor.de/leistungen/bodenmechanische-laborversuche/
Im GBM Labor erfolgt der Scherversuch nach anerkannten Normen in speziell dafür vorgesehenen Prüfgeräten.
Ablauf des Scherversuchs:
1. Probenvorbereitung
Die Bodenprobe wird fachgerecht vorbereitet. Grundlage ist in der Regel eine normgerechte Bodenprobenahme.
2. Einbau in das Schergerät
Die Probe wird in eine Scherbox eingesetzt und mit einer definierten Normalspannung belastet.
3. Scherbelastung
Unter konstanter Normalspannung wird die Probe horizontal verschoben, bis es zum Scherbruch kommt.
4. Messung und Auswertung
Aus Schubspannung und Verformung werden Kohäsion und Reibungswinkel ermittelt. Die Ergebnisse werden in einem übersichtlichen Prüfbericht dokumentiert.
Böden versagen nicht durch Druck, sondern durch Scherung.
Der Scherversuch liefert deshalb die entscheidenden Parameter für die Sicherheitsbewertung von Bauwerken.
Typische Fragestellungen:
Hält der Baugrund die geplante Last dauerhaft?
Besteht Rutsch- oder Gleitgefahr bei Böschungen?
Ist der Boden für eine Flach- oder Tiefgründung geeignet?
Wie verändert sich das Bodenverhalten bei Belastung oder Wassereinfluss?
Gerade in Kombination mit der Korngrößenverteilung und der Bodenklassifikation lassen sich Baugrundrisiken frühzeitig erkennen.
Je nach Bodenart und Fragestellung kommen unterschiedliche Scherversuche zum Einsatz:
Direkter Scherversuch
Standardverfahren für nichtbindige und schwach bindige Böden
Scherversuch bei unterschiedlichen Normalspannungen
Zur Ermittlung der vollständigen Scherfestigkeitsparameter
Die Auswahl des Verfahrens erfolgt projektbezogen und in Abstimmung mit Ingenieurbüros oder Bauherren.
Die Durchführung und Auswertung des Scherversuchs erfolgt nach anerkannten technischen Regelwerken:
DIN EN ISO 17892-10 – Scherversuch
DIN 18196 – Bodenklassifikation
DIN EN ISO 17892 – Geotechnische Laborversuche
Die Prüfungen erfolgen nach dem Standard des akkreditierten Qualitätsmanagementsystems von GBM Labor und liefern nachvollziehbare und belastbare Ergebnisse für Planung und Bauausführung.
Mehr zu unserer Qualitätssicherung:
https://gbm-labor.de/leistungen/akkreditierung/
Der Scherversuch ist Bestandteil zahlreicher geotechnischer Untersuchungen:
Baugrunduntersuchungen
Erd- und Tiefbau
Böschungs- und Dammbau
Gründungsbemessung
Standsicherheitsnachweise
Verkehrs- und Infrastrukturprojekte
Vor allem für das Baugewerbe liefert der Scherversuch entscheidende Kennwerte zur Minimierung von Bau- und Haftungsrisiken.
Eine pauschale Abschätzung der Bodenfestigkeit reicht für sichere Bauentscheidungen nicht aus.
Labor-Scherversuch:
Normkonform, reproduzierbar, belastbar für statische Berechnungen.
Vereinfachte Annahmen:
Hohe Unsicherheit, keine rechtssichere Grundlage.
Für anspruchsvolle Bauprojekte ist der Scherversuch unverzichtbar.
Fachgerechte Durchführung nach DIN EN ISO
Erfahrenes bodenmechanisches Labor
Verständliche Prüfberichte mit klaren Kennwerten
Kombination mit Proctordichte, Korngrößenverteilung und Baustoffprüfung
Zuverlässige Bearbeitung auch bei engen Projektfristen
Sie benötigen belastbare Kennwerte zur Scherfestigkeit Ihres Baugrunds?
Wir unterstützen Sie von der Probenannahme bis zur fachlichen Auswertung – transparent, normkonform und praxisnah.
Die Scherfestigkeit eines Bodens sowie Kohäsion und Reibungswinkel.
Für die meisten mineralischen Böden, insbesondere Sand-, Kies- und bindige Böden.
In der Regel wenige Werktage nach Probeneingang.
Ja. Sie erhalten einen vollständigen Laborbericht mit allen relevanten Kennwerten.
In vielen Bauvorhaben ist er Bestandteil geotechnischer Untersuchungen und statischer Nachweise.
Beschwerden im Sinne der DIN EN ISO / IEC 17025, zu unserer Leistung oder Prüfverfahren, richten Sie bitte an: beschwerde@gbm-labor.de.
Unsere AGB können Sie hier einsehen